Kein Upload. Kein Server. Die Daten verlassen Ihr Gerät nicht.
Der praktische Konflikt ist bekannt: Ein Sprachmodell würde die Arbeit spürbar erleichtern — beim Zusammenfassen eines Aktenvermerks, beim Formulieren eines Antwortschreibens, beim Sortieren einer Tabelle. Nur steht in genau diesen Unterlagen das, was dort nicht hineingehört: Namen, Adressen, Kontonummern, Aktenzahlen.
Der Ausweg ist nicht, auf das Werkzeug zu verzichten, sondern den Text vorher zu bereinigen. Diese Seite beschreibt, was dabei entfernt werden muss, was dabei regelmäßig übersehen wird und wie der Ablauf konkret aussieht.
Die verbreitetste Fehleinschätzung ist, personenbezogene Daten mit Namen gleichzusetzen. Maßgeblich ist nach Art. 4 Nr. 1 DSGVO aber jede Information, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare Person bezieht. Identifizierbar heißt: Es genügt, dass sich der Bezug mit vertretbarem Aufwand herstellen lässt.
Praktisch führt das zu einer deutlich längeren Liste, als die meisten erwarten:
Sobald ein Text an einen KI-Dienst übertragen ist, liegt er auf fremder Infrastruktur. Ob er dort für das Modelltraining verwendet wird, wie lange er in Protokollen steht und wer im Störungsfall hineinsehen kann, ergibt sich aus den Bedingungen des Anbieters — und lässt sich nachträglich nicht mehr ändern. Ein Widerruf holt einen übermittelten Text nicht zurück.
Deshalb ist der einzige Zeitpunkt, an dem Sie die Kontrolle vollständig haben, der vor dem Absenden. Genau dort setzt dieses Werkzeug an: Die Erkennung und Ersetzung läuft im Browser auf Ihrem Gerät. Zum KI-Dienst geht anschließend nur der bereits bereinigte Text — und auch das nur, wenn Sie es auslösen.
[PERSON_1] ersetzt. Prüfen Sie die Liste und ergänzen Sie eigene
Begriffe, etwa interne Projektnamen.
Der Sprachgebrauch ist unscharf, der Unterschied aber erheblich. Dieses Werkzeug pseudonymisiert: Es ersetzt personenbezogene Stellen durch Platzhalter und behält die Zuordnung, damit sich die Antwort der KI wieder auf die echten Namen zurückführen lässt. Eine Anonymisierung würde den Bezug dauerhaft zerstören — dann wäre aber auch der Rückweg versperrt.
Für die Arbeit mit KI-Diensten ist die Pseudonymisierung deshalb meist der praktikable Weg: Der Dienst sieht keine Klardaten, das Ergebnis bleibt trotzdem verwendbar. Was das rechtlich bedeutet — pseudonymisierte Daten bleiben personenbezogene Daten —, ist auf der Seite Pseudonymisierung oder Anonymisierung ausgeführt.
Personenbezogen ist jede Angabe, über die sich eine Person bestimmen lässt — nicht nur der Name. Dazu zählen Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, IBAN, Sozialversicherungsnummer, Kfz-Kennzeichen, Personalnummer und Aktenzeichen. Auch eine Kombination unauffälliger Angaben kann ausreichen: Geburtsdatum, Postleitzahl und Berufsbezeichnung zusammen bestimmen in einer kleinen Gemeinde oft genau eine Person.
Nein. Namen sind die auffälligste, aber selten die einzige Spur. In einem Schreiben stehen typischerweise noch Aktenzahl, Adresse, Bankverbindung und Datumsangaben, die zusammengenommen dieselbe Person bestimmen. Deshalb werden alle diese Kategorien gemeinsam ersetzt und nicht nur die Namen.
In der Regel ja. Sprachmodelle arbeiten mit der Struktur eines Textes, nicht mit der
Identität der genannten Personen. Ein Platzhalter wie [PERSON_1] bleibt
über den ganzen Text hinweg derselbe, sodass Bezüge erhalten bleiben. Nach der
Rückübersetzung stehen die echten Namen wieder an ihrer Stelle.
Ohne Registrierung ausprobieren — Text einfügen, Ergebnis sofort sehen.
Zur Anwendung